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"September, wenn der Sommer leiser wird..."
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Der Übergang vom Sommer in den Herbst lädt dazu ein, das Tempo ein wenig zu drosseln und den Alltag neu zu sortieren.
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Im Sommer leben wir oft spontaner und mit viel Leichtigkeit: lange Abende, viel draußen sein, Reisen, Eis essen, spät ins Bett gehen, Tage am See oder in den Bergen, Pläne machen oder eben auch keine.
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Und der Herbst bringt etwas anderes mit sich: zurück zu wieder mehr Struktur, mehr Rhythmus und vielleicht auch wieder mehr Routinen. Nicht als strenges Programm, sondern als etwas, das uns im Alltag unterstützt.
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Diese Übergangszeit ist ein guter Zeitpunkt einmal innezuhalten und sich zu fragen:
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- Was hat mir im Sommer gut getan?
- Was möchte ich mit in den Herbst nehmen?
- Welche Gewohnheit darf wieder Platz in meinem Alltag bekommen?
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Vielleicht ein regelmäßiger Spaziergang, mehr Zeit für Fitness und Bewegung, ein fester Leseabend, früher schlafen gehen, oder wieder regelmäßiger und in Ruhe essen. Und nein, es muß nicht alles gleichzeitig sein.
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Eine neue Routine wird nicht dadurch gut, dass sie perfekt funktioniert, sie wird gut, wenn sie in unser Leben passt. Routinen dürfen sich verändern und sie sollen uns unterstützen und nicht unter Druck setzen.
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Und manchmal müssen wir gar nichts Neues erfinden, viele Dinge, die uns gut tun, sind nur im Sommer ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Dann hilft es, klein anzufangen.
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Und dann ist da noch diese Herbstfülle.....
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Während wir unseren Alltag neu strukturieren, dürfen wir gleichzeitig genießen, was diese Jahreszeit mitbringt. Die Natur zeigt uns gerade ihre ganze Fülle: Kürbisse, Äpfel, Birnen, Nüsse, Kartoffeln und vieles mehr!
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Und wenn du Lust auf einen besonderen Reiz hat, kannst du die letzten warmen Tage sogar nutzen, um noch einmal in den kühlen See zu springen.
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Kälte ist ein Trainingsreiz für unseren Körper, sie fordert verschiedene Regulationsmechanismen heraus und kann Anpassungsprozesse anstoßen, unter anderem im Bereich des Energiestoffwechsels und der Thermoregulation. Dabei spielen auch unsere Mitochondrien eine wichtige Rolle. Sie sind die Kraftwerke unserer Zellen und stellen einen großen Teil der benötigten Energie bereit. Sie arbeiten umso besser, je mehr Reize sie bekommen, zum Beispiel durch Anstrengung, Krafteinsatz oder auch durch Kälte.
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Und nein, es ist nicht je kälter desto besser. Auch hier gilt: langsam herantasten, den Körper beobachten und Kälte als Reiz verstehen, nicht als Wettbewerb.
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Vielleicht spürst du danach nicht nur Kälte, sondern auch etwas anderes:
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Wachheit, Präsenz, Energie.
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Also, eine wünschenswerte Haltung für den Herbst wäre:
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Reize setzen, Anpassung ermöglichen und gleichzeitig gut für dich sorgen.
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Genieße die Fülle und begrüße die Veränderung!
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Übung des Monats
Drei kleine Regeln für den Herbst:
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- Klein anfangen. 5 Minuten Bewegung sind besser als nichts, das Handy früher ausschalten, regelmäßige Schlafenszeiten planen, Tee trinken und stricken, lesen oder was auch immer, du gerne machst.
- Nicht perfekt sein müssen. Eine ausgelassene Routine ist kein Scheitern, am nächsten Tag geht es einfach weiter.
- Die Leichtigkeit des Sommers behalten. Struktur bedeutet nicht, dass alles durchgetaktet sein muß. Bleib gerne spontan und mache Unüberlegtes.
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Übrigens vom 21.10 - 21.11.26 findet bei mir in der Praxis eine Ausstellung mit Bildern von Antonia Hille statt, einer befreundeten Künstlerin und Architektin. Die Vernissage ist am 23.10 ab 18.00 Uhr.
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Und am 30.10. um 19.30 Uhr findet eine Lesung von Volker Camehn, der "Lyrik-Punk" statt. Zur Lesung bitte bei mir anmelden.
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Hier findest du die aktuellen Blogbeiträge:
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Warum guter Schlaf für dein Nervensystem und Gleichgewicht so wichtig ist. Wir verbringen ungefähr ein Drittel unseres Lebens mit Schlaf. Und trotzdem. wird Schlaf häufig als etwas betrachtet, das einfach "nebenbei" passiert. Dabei ist Schlaf eine der wichtigsten Regenerationsphasen des Körpers. Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn keineswegs weniger. Es wechselt vielmehr in anderen Funktionszustand. Informationen werden verarbeitet und sortiert, …
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Schneller. Besser. Kraftvoller. Ausdauernder. Und vor allem: sicherer. Was wäre, wenn nicht der Muskel der erste Schritt einer Bewegung ist, sondern das Gehirn? Bevor du dich bewegst, verarbeitet dein Nervensystem eine enorme Menge an Informationen: Was sehe ich? Wo befindet sich mein Körper im Raum? Wie ist mein Gleichgewicht? Wie stabil ist mein Stand? Wie schnell kann ich mich bewegen? …
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Wenn das Gehirn von zu vielen Sinneseindrücken überfordert ist! Schwindel im Supermarkt oder in Menschenmengen? Erfahre, warum das Nervensystem dabei eine wichtige Rolle spielt und welche Therapieansätze hilfreich sein können. "Im Wald gehts mir gut, aber sobald ich in den Supermarkt gehe, wird mir schwindlig." Diesen Satz höre ich in meiner Praxis immer wieder. Viele Betroffene berichten, dass Ihnen in Einkaufszentren, …
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Wenn du mehr erfahren oder einen Termin bei mir buchen möchtest, dann sende mir gern eine Email:
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Danke fürs Lesen. Bis bald!
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Move your body, move your day, start with a smile!
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