Mail im Browser anzeigen >
Hallo Abonnent,

"Manchmal denke ich, ihr glaubt mehr an mich als ich selbst", sagte der Junge. "Du holst uns schon noch ein."
"Also wisst ihr alles über mich?" fragte der Junge. "Ja", antwortete das Pferd. "und ihr liebt mich trotzdem?" "Wir lieben dich erst recht." "Darum sind wir hier, oder?" sagte der Junge. "Wegen Kuchen?", fragte der Maulwurf. "Um zu lieben ....und geliebt zu werden."
(aus "Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd")

Die Tage sind kurz geworden und das Jahr neigt sich seinem Ende zu und mit ihm all das, was uns bewegt, gefordert, berührt und verändert hat. Wenn die Tage stiller werden, entsteht Raum für Rückblick. Raum, um wahrzunehmen, was war, ohne Eile, ohne Urteil.
Dieses Jahr war vielleicht nicht leicht. Es brachte Herausforderungen, Veränderungen, Unsicherheiten, Momente des Zweifelns und des Wachsens. Manches hat Kraft gekostet, manches Geduld. Nicht jeder Schritt fühlte sich sicher an, nicht jede Veränderung war freiwillig.
Und vielleicht bist du dieses Jahr besonders dazu eingeladen, Altes bewusst loszulassen. Gedanken, die dich klein halten, Erwartungen, die nicht mehr passen, den Druck, immer funktionieren zu müssen. Loslassen heisst nicht aufgeben, es heisst Platz schaffen für Neues!
Und dafür braucht es Mut!
Mut, um neue Schritte zu gehen. Mut, sich auf Veränderungen einzulassen, auch wenn sie Unsicherheiten mitbringen. Du musst nicht alles sofort lösen, sondern in Bewegung bleiben. Es braucht keine Perfektion, sondern Offenheit und Neugier.
Und Mut entsteht dort, wo das Nervensystem Sicherheit erlebt!
Wenn die Atmung ruhiger wird und die Augen wieder flexibler schauen können, kann der Körper schneller einordnen, was passiert. Unerwartetes wird früher wahrgenommen und angemessen beantwortet, statt automatisch mit Anspannung zu reagieren.
Schon einfache Atemübungen und gezielte Augenbewegungen helfen, innere Stabilität aufzubauen, Orientierung zu verbessern und handlungsfähig zu bleiben, auch in neuen Situationen.
Jeder kleine Schritt aus der Komfortzone hat Bedeutung!

Danke für dein Vertrauen in diesem Jahr und für Schritte, die du gegangen bist, sichtbar oder im Stillen.
Ich wünsche dir ein Weihnachtsfest mit Liebe, Glaube an dich selbst, zugewandtem Miteinander und vielleicht auch leckeren Kuchen.
Und für das neue Jahr wünsche ich dir Zuversicht, Klarheit und den Mut deinen Weg weiterzugehen!
Frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr!

Übung des Monats

In diesem Monat habe ich eine Augenübung und eine Atemübung für dich:
  • Sakkaden (Blicksprünge): Sakkaden sind schnelle ruckartige Augenbewegungen, die das Auge gezielt von einem Fixationspunkt zu einem neuen Punkt bewegen. Die Blickrichtung wird gezielt auf ein neues Blickziel gerichtet. Du kannst zum Beispiel auf eine Wand schauen und schnell mit dem Blick von der oberen rechten Ecke zur oberen linken wechseln. Oder von rechts unten, nach links oben. Du kannst kleine Blickziele wählen, unterschiedliche, alles, was dir einfällt und vor die Augen kommt. Die Hauptsache, du wechselst möglich schnell, siehst allerdings dein Blickziel scharf und klar. Damit lernen die Augen sich schnell auf neue Situationen einzustellen und geben klare Informationen ans Gehirn weiter. So entsteht ein Gefühl von Sicherheit.
  • Atmung "Moustache Breath": Nimm einen Finger, wie einen Schnurrbart unter deine Nase. Atme langsam aus, so dass du keine oder kaum Luft auf deinem Finger spürst, Wärme ist ok. Falls du sehr großen Lufthunger spürst, dann atme so, dass du es tolerieren kannst. Diese Atemtechnik aktiviert den Vagusnerv, beruhigt und entspannt. Mach das ca. 3x täglich für 3-5 Minuten.
Wenn dir der Newsletter gefällt und du davon profitierst, dann empfiehl ihn gerne weiter. Die Anmeldung erfolgt hier: heilpraktikerin-mrieger.de

Hier findest du die aktuellen Blogbeiträge:

Schwindel und Übelkeit: Die Area Postrema

Viele meiner Patient:innen kommen mit einer Frage zu mir, die sie oft länger beschäftigt hat, als ihnen lieb ist: "Warum wird mir beim Schwindel eigentlich immer so schlecht?" Diese Kombination aus Schwindel und Übelkeit fühlt sich bedrohlich an und genau das macht sie so belastend. Dabei steckt dahinter ein spannender, gut erklärbarer Zusammenhang im Gehirn. Ein kleines Areal mit großer …

Zunge und Balance, die versteckte Verbindung!

Zungenposition und Balance, wie ein unscheinbarer Muskel dein Nervensystem beeinflusst. Wenn wir über Balance nachdenken, sprechen wir meist zuerst über Füße, Augen oder den Gleichgewichtssinn im Innenohr. Doch ein Bereich bleibt meistens unbeachtet, die Zunge. Dieses erstaunlich kraftvolle und hochinnervierte Organ ist tief in unser Gleichgewicht, unsere Körperhaltung und die Funktion der Halswirbelsäule eingebunden. Warum die Zunge für Balance wichtig …

Wenn der Nacken das Gleichgewicht verliert, wie die HWS Schwindel beeinflussen kann!

HWS-Schwindel verstehen: Wie Nacken, Gleichgewicht, Statik und Nervensystem zusammenwirken, plus drei Übungen. Wenn der Nacken das Gleichgewicht irritiert: Ein Ziehen im Nacken, Benommenheit beim Aufstehen oder ein kurzer Drehschwindel beim Blickwechsel, viele Menschen erleben diese Symptome, ohne die Ursache zu kennen. Häufig steckt auch die Halswirbelsäule (HWS) dahinter. Sie ist nicht nur eine Verbindung zwischen Kopf und Körper, sondern ein …
Wenn du mehr erfahren oder einen Termin bei mir buchen möchtest, dann sende mir gern eine Email:
Danke für das Lesen. Bis bald!
Move your body, move your day, start with a smile!
Email Marketing Powered by MailPoet