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"Man kann in Veränderung nur dann Sinn finden, wenn man in diese eintaucht, mit ihr mitgeht und sich dem Tanz anschließt." (Søren Kierkegaard)"

Wir sind mitten im Herbst, in der fernöstlichen Tradition, die Zeit der Metallenergie mit den Meridianen Lunge und Dickdarm. Die Farbe dieses Elements ist weiß, der Geschmack scharf, wie bei Ingwer, Kresse, Rettich, Knoblauch oder Pfeffer. Diese Schärfe bringt Bewegung, sie löst Stagnationen und bringt die Energie wieder zum Fließen. Denk an das befreiende Gefühl, wenn nach einem Tropfen Pfefferminzöl, die Nase wieder durchatmet.

Der Herbst erinnert uns daran, loszulassen und Grenzen zu setzen. Wie Bäume, die ihre Blätter abwerfen, dürfen auch wir Ballast abgeben. Die Energie zieht sich nach innen zurück, zu unseren Wurzeln, zur Essenz.

Innen und Außen im Gleichklang:
Lunge und Dickdarm verbinden uns mit der Außenwelt.
Wir atmen ein - nehmen Neues auf.
Wir atmen aus - geben Altes ab.
Wir verdauen Eindrücke, Gedanken, Nahrung, behalten, was nährt, und lassen los, was uns nicht mehr dient.
Es ist ein ständiger Fluß, ein Wechselspiel zwischen Innen und Außen, zwischen Geben und Empfangen.
Wenn die Metallenergie im Gleichgewicht ist, spüren wir Struktur, Klarheit, Ästhetik und Leichtigkeit.
Ist sie blockiert, fühlen wir uns starr, streng oder angespannt, der Körper wird unbeweglich, die Haut trocken, der Atem flach.
Dann helfen Atemübungen und Schärfe, um die Energie, unser Chi, wieder in Bewegung zu bringen.

Ernte und Reflektieren:
Der Herbst ist auch eine Zeit der Ernte, äußerlich und innerlich. Setz dich mit einer Tasse Tee, evtl. Ingwertee, hin und frage dich:
  • Was habe ich in diesem Jahr schon erreicht?
  • Welche Samen habe ich im Frühjahr gesät und darf ich jetzt ernten?
Für mich sind es einige Dinge, auf die ich dankbar zurückblicke:
  • der neugestaltete Newsletter
  • die regelmäßigen Blogtexte
  • mehr Zeit in der Natur
  • mich mehr und mehr akzeptieren, mit meinen Schwächen
  • mit der Screentime hapert es noch sehr, aber ich bin zuversichtlich ;-)
Welches sind deine Herbstfrüchte?

Lass deine Gedanken und Emotionen fließen, so wie den Atem!
Verbinde dich mit dem Rhythmus der Jahreszeit, der Natur und deinem Körper.
Denn nur, wenn wir mit dem Wandel tanzen, können wir die Schönheit der Veränderung spüren.

Übung des Monats

Atemübungen für den Herbst:


  • Physiologisches Seufzen: Atme zweimal hintereinander durch die Nase ein, zuerst normal, dann noch ein kleiner Zusatzatemzug. Danach lang und hörbar durch den Mund ausatmen. Diese Atemtechnik dient ganz wunderbar dazu Stress abzubauen, ruhig zu werden und unser autonomes Nervensystem zu harmonisieren.
  • Langes Ausatmen: Atme sanft durch die Nase ein und zähle dabei bis 4, atme danach durch den Mund wieder aus und zähle dabei bis 6 oder 8. Spüre, wie sich mit jedem Ausatmen dein Brustkorb und Bauch entspannen. Der Körper schaltet durch das lange ausatmen auf Regeneration und Ruhe.
Diese beiden Atemübungen kannst du jederzeit in deinen Alltag integrieren, beim Spazierengehen, Warten an der Ampel, vor dem Einschlafen oder zwischen zwei Terminen.

Atme, lass los und finde deinen Rhythmus!

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